Neue Klasse der Krankenpflegehilfe: Es gibt noch freie Plätze!

 

 

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Leila, Pauline und Sarah aus der KPH 20

Für viele Schulabsolventen, besonders für die mit einem Hauptschulabschluss, ist die Ausbildung zur Krankenpflegehilfe (KPH) ein erster Schritt in eine pflegerische berufliche Zukunft.

So auch für Pauline, die sich derzeit im zweiten Lehrjahr befindet und ursprünglich in den Bereich Pädagogik gehen wollte. "Dazu war allerdings eine Vorausbildung nötig, und die Krankenpflegehilfe erschien mir als eine gute Chance, noch einmal in eine ganz andere Richtung zu schnuppern", sagt sie.

Inzwischen hat sie am pflegerischen Versorgen von Menschen so viel Freude gefunden, dass sie ihren ursprünglichen Berufswunsch aufgegeben und sich für eine anschließende Ausbildung zur Pflegefachfrau entschieden hat. Der Vertrag ist bereits unterschrieben, Pauline freut sich auf die neue Herausforderung.

Neben der theoretischen Ausbildung in der Schule absolvieren die angehenden KPHs Praxiseinsätze in Krankenhäusern, Pflegeheimen und im ambulanten Pflegedienst. Dabei lernen sie, wie man pflegebedürftige Menschen im Alltag unterstützt und ihnen ihren Alltag erleichtert. Neben ganz praktischer Hilfe gehört auch ein offenes Ohr bei Sorgen und Ängsten der Patienten zu den Aufgaben einer Krankenpflegehilfe.

Nicht nur Frauen wählen die Pflege als Berufsweg; es gibt auch viele junge Männer, die die gleichen guten beruflichen Entwicklungschancen wie ihre Mitschülerinnen haben. 

"Man lernt in der Ausbildung mit Menschen umzugehen, deren Lebenssituation zu verstehen, und man kann ihnen täglich helfen. Das ist ein sehr erfüllendes Gefühl", sagt Leila und ergänzt: "KPHs haben oft einen noch engeren Patientenkontakt als die Pflegekräfte, die sich zum Beispiel viel um die Dokumentation kümmern müssen. Man ist also die 'rechte Hand' der Fachkraft, allerdings auch viel mehr als nur eine Assistenz."

Insgesamt fühlen sich unsere Auszubildenden sehr wohl und gut angenommen auf den Stationen des Klinikums. Sie wünschen sich allerdings eine stärkere Wahrnehmung und Förderung durch die Praxisanleiter. "Die Praxisanleiter sollten dahingehend noch besser geschult werden, um die Krankenpflegehelfer in der Praxis auf den Stationen besser einsetzen zu können. Auch detaillierte Informationen über Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss wären wünschenwert", so Leila. "Aber es gibt die Möglichkeit, den Realschulabschluss nachzuholen."

In diesem Jahr beginnt ein neuer Ausbildungsgang an unserer Schule, für den sich Interessierte bis Ende Juni an der Schule bewerben können. 

Bewerbungen sind noch bis 30.06.2022 für den Ausbildungsbeginn 29.08.2022 möglich.

Heike Wagner

Fachrichtungsleiterin KPH
Medizinische Berufsfachschule
Telefon: 0351 480-3431  
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